Our People: Europe
Giandomenico Girardelli
Software Engineering Manager
Italien
Ich vermute, dass mein Einstieg bei Moog etwas anders aussah als bei den meisten meiner
Kollegen: Das Unternehmen, für das ich damals tätig war, wurde von Moog übernommen. Nicht, dass die Übernahme unerwartet kam oder unerwünscht gewesen wäre - es gab zwei potenzielle Käufer und unser Vorstandsvorsitzender fragte uns dann, wen wir besser fänden. Ich war ganz klar für Moog, denn auf unserem Markt (Kunststoff) genießt das Unternehmen einen sehr guten Ruf und ist zudem international aufgestellt. Ich dachte, dass das für uns nur von Vorteil sein könne - und hatte Recht!
Nach der Übernahme dauerte es eine gewisse Zeit, bis alles wieder zur Ruhe kam. Schon bald setzte sich die Moog-Kultur durch und es wurde richtig interessant: Die Arbeitsmethoden waren neu, wir durften mehr Verantwortung übernehmen und unsere Aufgaben waren stärker international geprägt. Die Leute von Moog haben uns sehr geholfen, was den Übergang sicherlich leichter gemacht hat. Hier bei uns herrscht ein offenes Klima. Ich glaube kaum, dass es viele Unternehmen gibt, wo man direkt mit dem Management sprechen kann.
Ich bin jetzt Software Engineering Manager, was im Prinzip bedeutet, dass ich alle Aktivitäten koordiniere, die mit der Softwareentwicklung in Verbindung stehen. Außerdem entwickle ich selbst auch Software - das mache ich schon, seit ich die Schule abgeschlossen habe. Die Entwicklung ist also nach wie vor ein wichtiger Bestandteil meiner Aufgaben. Was mir besonders an meiner Arbeit gefällt ist, dass ich Zugang zu den neuesten Technologien habe und meine
Ideen auch wirklich umgesetzt werden. Nach monatelanger harter Arbeit sieht man, wie eine Maschine läuft - dank des Codes, den man selbst programmiert hat. Das ist ein wenig so, als ob wir den Metallteilen mit der Software eine Art Seele gegeben hätten, die sie zum Leben
erweckt.

